Unsere Tipps für besseren Schlaf

Die 10 effektivsten Schlaftipps für eine erholsame Nacht

Erste Hilfe bei Schlafstörungen
03.03.2014 von Mirko Lissner

Foto © Dormiente

Kommen Sie abends nicht zur Ruhe und haben Einschlafprobleme? Oder haben Sie Schwierigkeiten mit dem Durchschlafen und wachen nachts häufiger auf? Dann sind Sie nicht allein. Einer Studie des Robert Koch-Instituts zu Folge leiden über 25 % der Deutschen an Schlafstörungen oder haben häufig keinen erholsamen Schlaf. Viele Menschen können Ihren Schlaf durch die Befolgung einfacher Schlaftipps jedoch erheblich verbessern. Die Schlafexperten vom Kolbe Bettenland haben daher zehn Tipps für Sie zusammengestellt, die Ihnen zu einer besseren Nachtruhe verhelfen.

Unsere zehn Tipps, damit Sie besser schlafen:

  1. Freude am Einschlafen.
    Der Schlafplatz darf nur mit Positivem verknüpft werden. Freuen Sie sich schon auf ihren Schlaf und ihr Schlafzimmer. Machen sie ihr Schlafzimmer zur Wohlfühloase.
    Das Schlafzimmer darf weder Abstellkammer noch Arbeitszimmer sein.
    Lichteinfall, Lärm und unangenehme Gerüche sind genauso zu vermeiden wie Computer, Handy, Fernseher und DECT-Telefone.
    Mögen Sie nicht auf ihrer Matratze liegen, weil diese zu hart oder durchgelegen ist oder sie gar mit Rückenschmerzen oder Verspannungen aufwachen, kann nur eine neue und auf Sie abgestimmte Matratze helfen.
  2. Prima Klima.
    Wer nachts schwitzt, schläft schlechter. Um in den Tiefschlaf zu gelangen, muss unsere Körpertemperatur um ca. ein Grad gesenkt werden. Dies wird erreicht, wenn die Körperwärme über die Haut nach außen abgegeben werden kann. Ideal ist eine Hauttemperatur von ca. 29 Grad. Passen Sie Ihre Zudecke dem Isolierverhalten der Matratze, ihrem Wärmebedürfnis und Schwitzverhalten an. Naturmaterialien wie Daune, Schurwolle, Kamelhaar und Cashmere sorgen für ein trockenes Schlafklima. Dass Sie im Sommer eine dünnere Decke benötigen als im Winter ist selbstverständlich. Das ideale Zimmerklima: 14 - 18 Grad, bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 40 - 60%.
  3. Entspannung über den ganzen Tag erfahren.
    Abendliche Entspannungsübungen sind häufig ein gutes Mittel, um den Tag abzuschließen und zur Ruhe zu kommen. Die Wirkung von Yogaübungen und Meditation kurz vor dem Schlafengehen verpufft jedoch, wenn Sie den ganzen Tag über unter Spannung stehen. Leben Sie gelassener. Hat eine Aufregung und extremer Stress Sie wirklich schon mal weitergebracht? Nehmen Sie sich auch am Tage - zur Mittagszeit - eine Ruhepause, gehen sie kurz an der frischen Luft spazieren, lächeln Sie.
  4. Die Qualität entscheidet.
    Nicht die Menge macht es, sondern die Qualität: was wir mit der Nahrung einnehmen, am Körper tragen oder im Schlaf in Form der Bettenausstattung an uns zulassen. Leben Sie bewusster. Es wird immer deutlicher, wie wichtig humanveträgliche Materialien besonders im Schlaf sind. Schauen Sie daher beim nächsten Mal nicht nur auf das Preisetikett, sondern auf das Produktetikett mit den Materialangaben.
  5. Schlaf als Energiequelle ansehen.
    Im Schlaf finden wichtige Stoffwechselprozesse statt. Das Immunsystem wird gestärkt. Der Schlaf ist eine wahre Energiequelle und macht Sie fit für den Tag. Mit diesem Bewusstsein sollte der Schlaf neben ausreichend Bewegung und einer ausgewogenen Ernährung eine hohe Priorität in Ihrem Tagesablauf haben. Profisportler, die häufig ihre volle Leistungsfähigkeit abrufen müssen, haben dies bereits erkannt und sehen den Schlaf als wichtiges Trainingselement.
  6. Turn off. 
    Wenn Sie schlafen gehen, sollten Sie den Schalter umlegen und abschalten. Gedanken, welche Sorgen bereiten, sollten nicht mit ins Bett genommen werden. Da es kaum möglich ist, an nichts zu denken, sollten sie sich beim Einschlafen auf ihre leichte und entspannte Atmung konzentrieren. Beschäftigt Sie dennoch irgendwas, schreiben Sie es in ein Tagebuch und legen Sie es zur Seite.
  7. Nicht Einschlafen müssen.
    Wir schlafen in etwa 85 bis 90 Minuten andauernden Phasen inklusive Tiefschlaf und Traumschlaf. Kurzes Aufwachen in der Nacht ist dabei ganz normal. Aber nur wenn wir länger als 3 Minuten wach daliegen, nehmen wir dies auch zur Kenntnis. Unser siebter Schlaftipp ist daher: Zwingen Sie sich nicht, schnell einschlafen zu müssen. Das funktioniert nicht. Schauen sie nicht ständig auf den Wecker. Freuen Sie sich einfach, dass Sie noch gar nicht aufstehen müssen.
  8. Sex ist das bewährteste Schlafmittel und gesund.
    Schlafmittel machen abhängig, können den Stoffwechsel stören und bringen den Schlafrhythmus durcheinander. Sex dagegen macht nicht nur Spaß, sondern macht laut Forschern sogar glücklicher, stärkt das Immunssystem, verringert Herzerkrankungen und sorgt zugleich für schlaffördernde Entspannung und Erschöpfung. Richtig verhütet schützen Sie sich nicht nur vor schlafstörenden Erkrankungen und vor nachtlärmenden Babys.
  9. Schlafkiller vermeiden. 
    Hier spricht der Schlafmediziner von Schlafhygiene, was übrigens nichts mit Reinlichkeit zu tun hat. Es sind Regeln zum Tagesverhalten und zur Vorbereitung auf die Nacht. Dazu gehören: Kein schweres Essen zwei Stunden vor dem Schlafengehen, die Einhaltung regelmäßiger und vor allem ausreichender Bettzeiten, die Vermeidung koffein- oder alkoholhaltiger Getränke in den Abendstunden.
  10. Auf Körpersignale achten. 
    Schlafstörungen sind oft Vorzeichen für organische und psychiatrische Erkrankung. Ignorieren Sie andauernde Müdigkeit nicht. Die Tagesfitness, nicht wie schnell Sie einschlafen, ist ein Indikator für ihre Schlafqualität. Mangelnde Konzentration erhöht die Unfallgefahr drastisch. Im Schlaflabor kann die Qualität des Schlafes, die Sauerstoffsättigung, Herz-Kreislauf-Aktivitäten aufgezeigt werden. Zudem können organische Erkrankungen und schlafspezifische Erkrankungen Ursache für Schlafstörungen sein.

Lassen Sie sich mindestens zwei Wochen Zeit, in der Sie unsere zehn Schlaftipps befolgen und beobachten Sie, ob sich Ihr Schlafverhalten verändert. Häufig benötigt der Körper eine gewisse Zeit, um sich auf die neuen Umstände einzustellen und den Schlaf zu regulieren.

Wachen Sie häufiger mit Verspannungen oder Schmerzen auf, oder leiden Sie weiterhin unter Schlafstörungen?

Dann sind es vielleicht nicht nur die Lebensumstände oder psychische Blockaden, die den Schlaf behindern. Im Kolbe Bettenland führen unsere ausgebildeten Schlafberater gerne verschiedene Tests mit Ihnen durch, um Ihre Schlafqualität zu bestimmen. Wir zeigen Ihnen, wie das Schlafsystem aus Matratze, Lattenrost, Kissen und Bettdecke Ihren Schlaf beeinflusst und erklären, warum Ihr jetziges Bett ein Grund für Ihre Schlafschwierigkeiten sein könnte.